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Aus für Rock Café Böblingen

Aus für Rock Café Böblingen - Musikkneipe schließt zum Pfijngsten 2018

Musikkneipe sucht neue Unterkunft

“….We tried so hard…and got so far…but in the end…it doesn’t even matter…we had to fall…to lose it all..but in the end…it doesn’t even matter….”

mit diesem Songtext von Linkin Park kündigt das Rock Café im baden-württembergischen Böblingen in seinem Newsletter das Programm für Mai 2018 an. Nach der Kündigung der Räumlichkeiten werden dies vorerst die letzten Konzerte sein. Allerdings sucht die Musikkneipe bereits einen neuen Standort.

Zu Pfingsten wurde Rock Café – Wirt Thommy Zimmermann der Vertrag gekündigt. Das Haus, in dem die Musikkneipe monatlich 4-5 Konzerte junger Rockbands und Musikparties veranstaltete, wurde verkauft. Der neue Besitzer besteht auf seine Nachtruhe, so der Newsletter des Rockcafés. Verständlich auf der einen Seite – traurig für die Musikliebhaber im Raum Böblingen.

Nun ist Zimmermann und sein Team auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten für die Vortsetzung des Konzertprogrammes. Kontaktmöglichkeit und die Termine für die – hoffentlich nur vorerst – letzten Konzerte gibt es hier.

resonanzraum ist Hamburgs Club des Jahres

Die Hamburger Musikszene feiert ihre vielfältigen Musikclubs

Der Raum im Feldstraßenbunker wurde von der Initiative Clubkombinat Hamburg e.V.  für seinen hohen Innovationsgrad ausgezeichnet

Am 19. Januar wurde im Musikclub klubsen der Hamburger Club Award verliehen. Unterstützt
durch die Kulturbehörde wurden bereits zum siebten Mal Preise für herausragende Leistungen in der
Livemusikszene vergeben. Zwei der zehn Auszeichnungen gingen an das neu gegründete Moloch.
In einem neuen Abstimmungsverfahren kürte eine Jury aus 81 Bewerbungen die diesjährigen Preisträger. In
der Jury, die zuletzt aus sieben Personen bestand, saßen in diesem Jahr erstmals 174 Personen aus allen
Bereichen der Hamburger Musik- und Veranstaltungsbranche wie zum Beispiel Clubbetreiber, Veranstalter,
Künstler sowie Vertreter von Labels, Agenturen, Medien, Plattenläden oder Verbänden, die online ihre
Stimmen abgaben. Vor über 600 geladenen Gästen aus der Musikszene unterstrich Dr. Carsten Brosda,
Hamburger Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales, in seinem Grußwort die enorme Bedeutung der
Clubszene für Hamburg.

Innovatives Musikprogramm

Der Preis für den Musikclub des Jahres mit dem innovativsten Konzertprogramm ging an den
resonanzraum, knapp vor dem Uebel & Gefährlich und dem Molotow Musikclub. Der resonanzraum im
Bunker an der Feldstraße ist die Heimat des Ensemble Resonanz und verbindet Elemente eines klassischen
Konzertsaals mit denen eines Clubs. In seinen Konzerten sprengt das Ensemble Resonanz die Grenzen der
musikalischen Genres. Der resonanzraum bietet aber auch anderen Veranstaltern einen Ort für
Experimentelles und Innovationen.

Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda: „Dass ausgerechnet der resonanzraum als Musikclub des Jahres
ausgezeichnet wurde zeigt, wie vielfältig die Hamburger Clubszene ist und sich in der Musikstadt Hamburg
die unterschiedlichen Genres gegenseitig befruchten. Das Ensemble Resonanz schafft es mit dem
resonanzraum die Grenzen zwischen den Musikwelten einzureißen und die Tür für ein ganz neues
Musikerlebnis zu öffnen. Mit dem Club Award werden auch die Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die
Künstlerinnen und Künstlern tagein, tagaus eine Bühne geben und mit hohem Engagement Musik erlebbar
machen. Die Vielfalt der Preise zeigt, wie spannend und höchst lebendig die Livemusikszene der Musikstadt
Hamburg ist.“

Astra Stube unterstützt Newcomer

Für die beste Newcomerförderung des Jahres 2016 wurde die Astra Stube ausgezeichnet, gefolgt vom
Molotow und vom Grünen Jäger.
Der Preis für das Konzert des Jahres ging an das Knust für das Jubiläumskonzert zum 40-jährigen
Clubbestehen mit Kettcar, Adam Angst, Fortuna Ehrenfeld, Liza&Kay und dem Hamburger Kneipenchor am
5. August 2016. Auf Platz 2 landeten die Fabrique im Gängeviertel mit dem Herzrasen, bei dem Knarf Rellöm
und Mark Booombastik zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne standen, auf Platz 3 das Uebel &
Gefährlich mit dem Abschiedskonzert von Findus.
Ausgezeichnet mit dem Award für den besten neuen Club wurde der Gängeviertel e.V. für die Neueröffnung
des Molochs, das vor dem Monkeys Music Club und dem Häkken die Jury mit Abstand am meisten
überzeugte.

Die Preisträger erhalten neben der Trophäe Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, überwiegend
finanziert von der Hamburger Kulturbehörde.
Odin Janoske, stellvertretender Vorsitzender des Clubkombinat Hamburg e.V., resümiert zum
Juryverfahren: „Erstmals konnten bis zu 174 Experten über sieben Club-Kategorien getrennt voneinander
votieren. Dies erhöht den Wert der Auszeichnungen für die jeweiligen Preisträger, da die geleistete Arbeit
von wesentlich mehr Jury-Teilnehmern anerkannt wurde. Wir beglückwünschen alle Preisträger und freuen
uns, dass uns dieses Experiment in Hamburg gelang.“

Ebenfalls in Eigenverantwortung des Vorstandes des Clubkombinat Hamburg e.V. wurde der Negativpreis
“Die zerbrochene Gitarre” vergeben – an die Kioskflut in den Hamburger Ausgehvierteln. In seiner
Begründung verweist der Clubverband unter anderem auf die nach seiner Ansicht schädliche Wettbewerbsverzerrung, die bei vielen Kulturbetrieben essentielle Existenznöte erzeuge.
Der Publikumspreis wurde mittels eines Online-Votings ermittelt, an dem sich über 6.400 Hamburger
Clubgänger beteiligten. Die meisten Stimmen erhielt hierbei das Moloch in der HafenCity, das sich vor dem
Vorjahressieger Monkeys Music Club und dem freundlich + kompetent behaupten konnte.

Quelle: Pressemitteilung clubkombinat.de, Foto: facebook.com/clubkombinat/