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Come Out And Play: Berlin stimmt sich auf die Fête de la Musique 2022 ein

Fête de la Musique 2022

Endlich geht es wieder raus zum gemeinsamen Musikerlebnis: Nach zwei Jahren als Online-Festival
plant die Fête de la Musique in Berlin wieder mit einer Vielzahl an Musikorten in der ganzen Stadt, zu
denen das Publikum bei freiem Eintritt kommen und Musik wieder in Gemeinschaft erleben kann. „Dem
Aufruf zur Teilnahme sind überraschend viele Veranstalter:innen gefolgt“, heißt es in einer PRessemitteilung der Berliner Organisatoren. So wird man am 21. Juni
2022 an über 80 Orten in Berlin den Sommer begrüßen: inklusiv, divers, friedlich,
freundschaftlich, offen für alle musikalischen Stile, für Profis ebenso wie für Anfänger:innen an ihren
Instrumenten. Und damit feiert die Fête de la Musique gemeinsam mit vielen anderen Städten auf der
Welt das 40. Jubiläum der Veranstaltung, die 1982 zum ersten Mal in Frankreich stattfand.

Fête de la Musique Berlin
Fête de la Musique Berlin – Foto: Jim Kroft

„Obwohl das Fest der Musik und mit ihm der längste Tag des Jahres in diesem Jahr an einem
Dienstag stattfindet, ist der Zuspruch und das Engagement für die Veranstaltung quer durch die ganze
Stadt und vielfältigem Programm schon jetzt rekordverdächtig“, freut sich Katja Lucker,
Geschäftsführerin des Musicboard Berlin, das von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa mit der
Durchführung der Fête de la Musique beauftragt ist: Über 80 Musikorte haben bereits ihre Teilnahme
zugesagt, darunter „alte Bekannte“, wie das Kesselhaus mit der French Night, Sage Beach,
Quasimodo, Badehaus, Yaam, Gretchen, Golgatha, Centre Français, Musikschule „Fanny Hensel“
gemeinsam mit Dussmann Kulturkaufhaus, Museum Europäischer Kulturen, Senatssaal der
Humboldt-Universität und viele neue, spannende Musikorte. Der Chorverband rechnet mit 60 bis 70
teilnehmenden Chören und feiert das Jahr der Chöre in Neukölln mit drei Bühnen – im Heimathafen,
dem Körnerpark und der Magdalenenkirche in Rixdorf.

Instrument des Jahres: Drums

Die Fête de la Musique beteiligt sich in diesem Jahr auch zum ersten Mal an der Kampagne des Landesmusikrats Berlin zum Instrument des Jahres. 2022 ist es das Drumset, das wie so viele andere Rock-Instrumente über einen langen Zeitraum den Ruf hatte, ein reines Jungs-Ding zu sein. Dass diese Sichtweise der Vergangenheit angehört, erklärt sich von selbst, die Fête de la Musique möchte mit den Trommler:innen der Stadt zeigen, wie vielfältig der Zugang zum Instrument geworden ist.

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Hintergrund: Fête de la Musique

Im Jahr 1985 nahm München als erste deutsche Stadt die Idee der Fête de la Musique auf. Immer mehr Städte fanden Interesse an dem Musikfest und schlossen sich an. Daraus formte sich ein Netzwerk welches mittlerweile über 80 Städte umfasst.
Inzwischen verbindet die Fête de la Musique Menschen in weltweit 1300 Städten, davon über die Hälfte in Europa. Seit vielen Jahren wächst die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und sorgt auch für internationalen Austausch von Ideen, Aktionen und Künstler*innen.

Hier die Liste der deutschen Städte, die an der Fête de la Musique 2022 teilnehmen.

Kultur- und Musikerbörse „Stemweder Kulturkarussell“

Stemweder Kulturkarussel

Am 1. Und 2. Oktober 2022 veranstaltet der JFK Stemwede die Kultur- und Musikerbörse „Stemweder Kulturkarussell“, auf der sich Musiker, Künstler und Veranstalter präsentieren können. Es ist ein zweitägiges regionales Treffen der Kulturszene bei dem es neben Information und Vernetzung auch darum geht, Kultur und Musik live zu erleben.

Die Grundidee besteht darin, dass viele Musiker und Künstler einen Auftrittsort suchen und andererseits Veranstalter geeignete Musiker und Künstler buchen möchten. Beide werden mit dem „Stemweder Kulturkarussell“ zusammen gebracht. Während ähnliche Formate deutschlandweit und teilweise europaweit als Messe aufgestellt sind, ist für Stemwede eine regionale Ausrichtung mit einem Radius von ca. 100 km rund um Stemwede geplant und somit einen Austausch von Auftretenden und Veranstaltern auf regionaler Ebene zum Ziel hat.

Herzstück des „Stemweder Kulturkarussell“ sind dabei kurze Live-Auftritte von Künstlern, Musikern und Bands von 30 Minuten Dauer, bei der sie dem Publikum aus Veranstaltern, Kulturzentren, Clubs, Festivals usw. einen Eindruck von ihrem Programm vermitteln. Denn ein Live-Auftritt vermittelt einen viel besseren Eindruck von der Leistung des Künstlers als ein noch so gut gemachtes Video. Die Auftritte finden dabei im Life House, in der Begegnungsstätte und im Kulturtreff statt. Inhaltlich sind alle Richtungen von Musik, Kabarett, Comedy oder sonstigen künstlerische Darbietungen möglich. Da der JFK Stemwede als Veranstalter ein gemeinnütziger Verein ohne kommerzielle Absichten ist und der Grundgedanke in der Vernetzung liegt, ist der Kurzauftritt für die auftretenden Künstler kostenlos.

Anmeldung für Künstler und Kulturschaffende: https://www.jfk-stemwede.de/kulturtage/kulturkarussell.php

Night of Light

Night of Light

Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!

Die LK AG ruft mit einem Appell Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft zur Aktion „Night of Light“ auf.  Der Hilferuf an die Politik soll mit Lichtinstallationen am 22. Juni 2020 unterstützt werden.

Tom Koperek - Initiator der Aktion Night of LightFür den Initiator der Aktion „Night of Light“ und Vorstand der LK-AG Essen, Tom Koperek, steht die gesamte Veranstaltungswirtschaft auf der Roten Liste der aussterbenden Branchen: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Die aktuellen Auflagen und Restriktionen machen die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen quasi unmöglich.“ Das treffe nicht nur die Veranstalter, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe:
Technikfirmen, Bühnen- und Messebauer, Ausstatter, Caterer, Logistiker über Künstler bis hin zum Einzelunternehmer, der Content, Drehbuch, Regie oder florale Dekoration zu Events beisteuert. „Rien ne va plus – nichts geht mehr!“, lautet Kopereks düsteres Fazit über die Notlage einer heterogenen
Branche, die über 150 verschiedene Gewerke und Spezialdisziplinen in sich vereint und deshalb über
keine einheitliche Lobby verfügt. Umso wichtiger sei es, für eine  stärkere Wahrnehmung durch die Politik und Öffentlichkeit zu sorgen. Dies ist ebenfalls das Ziel der „Initiative für die Veranstaltungswirtschaft“, welche bereits am 06.03.2020 durch die Initiatorin Sandra Beckmann ins
Leben gerufen wurde. Für die Night of Light besteht daher eine Kooperation zur Durchführung dieser
deutschlandweiten Aktion.

Ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft

Night of Light 2020Einem ersten Aufruf zur Teilnahme an der Aktion sind binnen 72 Stunden über 450 Unternehmen aus verschiedensten Bereichen der Veranstaltungswirtschaft gefolgt, stündlich werden es mehr. Vereint zu einer übergreifenden Interessen- und Arbeitsgemeinschaft, initiieren sie gemeinsam vom 22.06.2020 ab 22:00 Uhr bis zum 23.06.2020 um 01:00 Uhr die unübersehbare „Night of Light“ – ein leuchtendes Mahnmal und ein flammender Appell zur Rettung eines Wirtschaftszweigs, der echte Hilfe anstelle von Kreditprogrammen benötigt und einen Branchendialog mit der Politik fordert, um gemeinsam einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Weg aus der Krise zu finden.

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Alle Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft sowie Veranstaltungs-Locations (Special-EventLocations, Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Tagungshotels und sonstige Spielstätten wie z.B. Theater, Philharmonien, Konzerthallen, Schauspielhäuser) in ganz Deutschland sind in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 bundesweit dazu aufgerufen, ihre Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk in ihrer Region oder Stadt mit roter Beleuchtung anzustrahlen, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen:
Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen!

Initiative fordert Branchendialog

Die Initiatoren und zahlreiche Unterstützer fordern einen Branchendialog mit der Politik, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden!
„Unser Ziel ist es, mit der Politik im Rahmen eines Branchendialogs ins Gespräch darüber zu kommen, wie die milliardenschwere, extrem heterogene Branche der Veranstaltungswirtschaft vor einer massiven Insolvenzwelle gerettet werden und der Erhalt von bundesweit mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen gesichert werden kann. Die Veranstaltungswirtschaft ist eine komplexe Branche, die viele unterschiedliche Gewerke und Spezialdisziplinen in sich vereint. Aus diesem Grund hat die Veranstaltungswirtschaft insgesamt keine zentrale Lobby.“

Die für diese Aktion gemeinsam verwendete Farbe Rot soll folgendes ausdrücken

  • Die Veranstaltungswirtschaft befindet sich auf der „Roten Liste“ der aussterbenden Branchen
  • Achtung, ein Milliardenmarkt und hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr!
  • Wir sind eine Gemeinschaft und haben das gemeinsame Ziel eines Branchendialogs mit der
    Politik
  • Wir richten einen flammenden Appell an die Öffentlichkeit
  • Die Farbe Rot steht für die Leidenschaft für unseren Beruf / unsere Profession.
    „Wir brennen für das, was wir tun“!

Bereits über 5.000 Teilnehmer

Alle teilnehmenden Unternehmen sind in einer Google Map gelistet:

https://night-of-light.show-advance.com/maphttps://night-of-light.show-advance.com/map

 

Wer mitmachen will, kann sich auf der Webseite www.night-of-light.de informieren und seine Unterstützung zum Ausdruck bringen! Bilder der Aktion können unter dem Hashtag #Nightoflight2020 bei Facebook oder Instagram hochgeladen werden.

Neues Förderprogramm für Kleinkonzerte

Live 100 startet am 3. Februar

Mit „Live 100“ startet die Initiative Musik in Kooperation mit der LiveKomm ein neues Förderprogramm für Livemusikspielstätten. Live 100 richtet sich gezielt an kleine Clubs, sogenannte „Grassroots Venues“, die jungen Bands und experimentellen Formaten eine Bühne bieten. Diese „Grassroot“-Konzerte werden mit 200 Euro pro Veranstaltung gefördert. Dabei gehen 100 Euro an den Club und 100 Euro als Gagenanteil an die auftretenden KünstlerInnen. Live 100 soll einen Anreiz schaffen, mehr solcher Kleinkonzerte zu veranstalten, die ein finanzielles Risiko darstellen, da sie meist mit niedrigen Eintrittserlösen einhergehen.

Schwelle zum Live-Auftritt unverändert hoch

Martin Eifler, Referatsleiter bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), sieht Live 100 als wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt: „Man kann sich auf den Standpunkt stellen: Gute Musik wird sich durchsetzen, das war schon immer so! Aber die Musikwelt hat sich über die Jahrzehnte verändert. Nie wurde zwar mehr Musik gehört als heute, nie war es auch einfacher, Musik zu produzieren und zu verbreiten. Aber die Schwelle zum Live-Auftritt, durch den man künstlerische Kompetenz vor Publikum aufbauen kann und der später die wirtschaftliche Existenz im Musikgeschäft absichern soll, bleibt unverändert hoch und noch immer mit großen Risiken verbunden. Hier bietet das neue Förderprogramm Live 100 der Initiative Musik eine unbürokratische finanzielle Hilfe, Risiken für Musikerinnen und Musiker und für die kleinen Clubs zu begrenzen und damit auch zur Bewahrung kultureller Vielfalt und künstlerischer Freiheit beizutragen.“

Kleiner Zuschuss – große Wirkung für junge Bands und experimentelle Formate

Im Bereich der „Grassroot“-Konzerte kann schon ein verhältnismäßig geringer Zuschuss wie 100 Euro pro Band und Club eine entscheidende Wirkung erzielen. So kann der Club mit diesem Betrag die Nebenkosten der Konzerte annähernd decken. Durch Live 100 profitieren erstmals die auftretenden KünstlerInnen sowie die Clubs gemeinsam direkt von einem Förderprogramm auf Bundesebene.

Karsten Schölermann, Vorstandsmitglied der LiveKomm, der das Programm mitentwickelt hat, sagt: „Die Intention, die uns bei der Konzeption von Live 100 begleitete, ist die Erzeugung eines Schulterschlusses zwischen Clubbetreiberinnen und Clubbetreibern und den gleichberechtigt geförderten Künstlerinnen und Künstlern. Damit verbunden sind etliche positive Effekte: Mehr Auftritte für Nachwuchsbands in renommierten Musikclubs wie auch der Aufbau neuer Publikumsstrukturen für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler. Insgesamt erhoffen wir uns eine stark ansteigende Anzahl von Kleinkonzerten, die mithelfen wird, den Musikstandort Deutschland von der Basis her zu stärken. Als LiveKomm fordern wir die Clubszene auf, zahlreiche Anträge zu stellen.“

Im Programm Live 100 können Clubs eine Förderung für bis zu 48 Kleinkonzerte beantragen. Bezuschusst werden Konzerte mit einem Eintrittsumsatz von bis zu 1.500 Euro (max. Eintrittspreis 15 Euro), zu denen nicht mehr als 100 zahlende Gäste erscheinen. Die Konzerte müssen zu 100 Prozent live gespielt und bei der GEMA gemeldet sein.

Ina KeßlerIna Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik, begrüßt Live 100 als bedeutsamen neuen Baustein im Förderportfolio: „Schon in der ersten Förderrunde können wir mehr als 8.500 Konzerte unterstützen. Damit ist Live 100 ein entscheidendes neues Element unserer Livemusikförderung. Die begünstigten Grassroot-Konzerte sind essenziell für junge Musikerinnen und Musiker zu Beginn ihrer Karrieren, um eine aussagekräftige Bühnenpräsenz zu entwickeln. Mit dem APPLAUS stärken wir bereits seit 2013 die öffentliche Aufmerksamkeit für die Belange der Clubmacherinnen und Clubmacher. Digi-Invest und TE-SA helfen den Clubs seit 2016 bei der technischen Modernisierung. Mit diesem Spektrum an Förderprogrammen und der Clubstudie, die in Kürze startet, wollen wir mit unseren Partnern wie LiveKomm oder BK Jazz die Livebranche weiter nachhaltig unterstützen.“

Weitere Infos zum Förderprogramm

Für das neue Programm stellt Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters mehr als 1,7 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen die Kleinkonzerte gefördert werden.

Alle Informationen zum Antrags- und Vergabeverfahren sind für die AntragstellerInnen ab sofort auf der Webseite der Initiative Musik verfügbar. Das Antragsverfahren läuft bis zum 23. Februar 2020, 18 Uhr.

APPLAUS 2019 zeichnet herausragende Livemusikprogramme aus

Applaus 2019 - Förderung von Musikspielstätten

Mit dem Musikpreis APPLAUS hat die Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters am 27. November 107 Liveclubs und Programmreihen im ganzen Land geehrt. Die „Auszeichnung für die Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ belohnt die Macherinnen und Macher hinter den engagiertesten Liveclubs und Veranstaltungsreihen mit einem Preisgeld von insgesamt fast 1,8 Millionen Euro – damit ist der APPLAUS einer der höchstdotierten Kulturpreise des Bundes.

Preisverleihung Applaus 2019 - Foto: Initiative Musik

Die Auszeichnungen für die Spielstätten des Jahres gingen dabei an:

  • Kategorie I – Quasimodo, Berlin
  • Kategorie II – Café Wagner, Jena

Quasimodo Berlin -Foto: Markus Werner - Initiative MusikDas Quasimodo im Westen von Berlin

ist eine legendäre Adresse für die Jazzszene aus der ganzen Welt. Anfang 2018 übernahm Fee Schlennstedt das Booking und führte den Club zurück zu seinen Wurzeln aus Jazz, Soul, Blues, Fusion und Funk. Das Team setzt dabei auf faire Vergütung aller Musikschaffenden und den nachhaltigen Wiederaufbau des Clubprofils – mit Erfolg: Das Quasimodo stellt zwischen Tradition und Innovation ein Programm auf die Beine, in dem Newcomerinnen und Newcomer genauso Platz finden wie Stars der Szene.

In Jena sorgt das Café Wagner

seit 18 Jahren für ein abwechslungsreiches Kulturangebot. Livemusik jeglicher Couleur ­­­­­– von Metal bis Jazz, von Elektro zu Musik aus der ganzen Welt – hat ihren Platz auf dieser Bühne. Der lokale Musiknachwuchs kann sich hier mit größeren Bands vernetzen. Dieses prämierte Programm wird basisdemokratisch gebucht, der Verein unterstützt aktiv Studierende und Kunstschaffende bei der Entwicklung ihrer künstlerischen Aktivitäten.

Programm des Jahres: Black Box Münster - Foto Reiner Scxhönfeld - Initiative MusikProgramm des Jahres: STAGE off LIMITS, Münster

Improvisierte Musik wird zunehmend facettenreicher, bei STAGE off LIMITS in der Black Box in Münster bekommen alle Farben und Genres die Chance, ein Publikum zu finden. Das „Programm des Jahres” bietet Musikbegeisterten einmal im Monat die Möglichkeit, zeitgenössische improvisierte und experimentelle elektronische Musik zu erleben. „Fast wichtiger ist jedoch, dass im Rahmen dieser Reihe Kreative aufeinandertreffen, zusammen musizieren und nachhaltig produktive Synergien schaffen“, so die Initiative Musik in ihrer Pressemitteilung

Preis für „Bestes ehrenamtliches Engagement“: Birdland, Neuburg an der Donau

Manfred Rehm organisiert seinen Jazzclub als gemeinnützigen Verein, der 250 Mitglieder zählt. Das Birdland ist über Jahrzehnte zu einer Topadresse für nationale und internationale Jazzkünstlerinnen und -künstler geworden. APPLAUS zeichnet diese Arbeit mit dem Preis für das „Beste ehrenamtliche Engagement“ aus.

Preis für „Gleichstellung“: Lila Eule, Bremen

Ausgezeichnet wird die Lila Eule in Bremen, die beständig ein Programm bietet, das alle Teile der Bevölkerung anspricht. Sie veranstaltet Konzerte und Partys für alle, egal welcher Religion, Hautfarbe, welchen Alters oder sozialen Backgrounds. Toleranz und Integration werden hier mühelos gelebt.

Sonderpreis der Jury: Inklusion Muss Laut Sein, Buchholz

Mit dem Sonderpreis der Jury wird eine Organisation geehrt, die sich durch besonderes gesellschaftliches Engagement um die Verbesserung der Livemusikszene verdient macht.
Seit 2009 bietet die soziale und gemeinnützige Organisation Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, zum Beispiel Konzerte oder Festivals zu besuchen, indem sie Informationen und Hilfe bereitstellt: zuerst nur online, seit 2015 auch durch ehrenamtliche Dienstleistungen. Inklusion Muss Laut Sein ermöglicht die selbstbestimmte Teilhabe am sozialen Leben, macht eine vielfältige Gesellschaft sichtbar und schafft unvergessliche Erlebnisse.

Weitere ausgezeichnete Spielstätten:

(Auswahl der bei Kneipenkonzerte.de gelisteten Preisträger)

Feiern mit Spaß und gutem Gewissen

Clubtopia - Klimafreundliches Feiern - Foto: Clubtopia.de

Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Club- und Veranstaltungsbereich

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, will die Stadt Berlin bis 2050 klimaneutral werden. Ein ambitioniertes Ziel, welches nur mit Unterstützung der Stadtgesellschaft erreicht werden kann und Grund, weshalb der BUND Berlin und der Verein clubliebe Anfang 2019 „Clubtopia“ ins Leben riefen. Das von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz geförderte Projekt soll den nachhaltigen Wandel der Berliner Clubszene voranbringen, indem es ExpertInnen der Nacht & Nachhaltigkeit vernetzt und zum konkreten klimafreundlichen Handeln in der Szene motiviert.

Berliner Clubszene als Impulsgeberin für Veränderungen

Das Konzept basiert auf dem Gedanken, dass Kultur – speziell die Clubszene – eine wichtige Impulsgeberin für Veränderung sein kann. Das kreative Potential der Berliner Szene soll genutzt werden, um umwelt- und klimafreundliches Handeln in der Veranstaltungswelt und darüber hinaus zu etablieren. Clubtopia vermittelt branchenspezifisches Wissen und vernetzt Expert*innen der Nachhaltigkeit mit Aktiven innerhalb der Clubszene, sowie engagierten Clubgästen. Clubtopia schafft ein Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit, motiviert zur Umsetzung konkreter Maßnahmen und lässt neue Lösungen für eine klima- und umweltfreundliche Gestaltung der Szene entstehen.
Berlin ist auf dem Weg eine klimaneutrale Stadt zu werden und um dieses Ziel zu erreichen, kann die Clublandschaft einen wichtigen Beitrag leisten. Wie dieser aussehen kann, erklärt Matthias Krümmel, Fachreferent für Klimaschutzpolitik BUND Berlin e.V.:
„Ein mittelgroßer Club verbraucht an einem Wochenende etwa 1.000 kwh – das ist so viel wie ein sparsamer Single-Haushalt in einem Jahr. Mit dem Projekt Clubtopia wollen wir erreichen, dass sich die Klimabilanz von Clubs deutlich verbessert.“

Futurelab von Clubtopia - Foto: (c) Karoline KohleUm einen langfristigen Wandel in der Berliner Szene zu erreichen und die Utopie Realität werden zu lassen, hat sich Clubtopia 2019 und 2020 viel vorgenommen:

  • Die Runden Tische für eine grüne Clubkultur laden engagierte Clubbetreibende und Veranstaltende ein, gemeinsam einen Verhaltenskodex für umwelt- und klimafreundliches Verhalten im Clubbetrieb zu erarbeiten. Dieser Code of Conduct dient Clubbetreibenden in Zukunft dazu, die Verbesserung ihrer Klimabilanz konkret anzugehen und nach außen zu tragen.
  • Wissen vermittelt das Projekt mit einer Neuauflage der virtuellen Klimaberatung „Green Club Guide“ und Workshops im Rahmen anderer Veranstaltungen wie bspw. der “Stadt nach Acht”-Konferenz
  • Die Energieberatung richtet sich in erster Linie an Clubbetreibende und Veranstaltende. In Einzelgesprächen und Clubbegehungen werden diese individuell beraten, über Energieeinspar-, Umwelt – und Klimaschutzmaßnahmen sowie Fördermöglichkeiten informiert und bei der Umsetzung der Maßnahmen begleitet.
  • In den Zukunftslaboren Future Party Lab tauschen sich Professionelle der Nachhaltigkeitsbranche und der Clubszene mit Amateuren und Clubgästen aus und entwickeln gemeinsam innovative Lösungen für nachhaltige Clubnächte. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von einem Ideenwettbewerb, welcher besonders innovative und klimawirksame Lösungen hervorhebt und deren Umsetzung unterstützt.

Ein starkes Bündnis für eine grüne Clubnacht

Clubtopia ist ein Kooperationsprojekt des BUND Berlin e.V. und des clubliebe e.V. sowie der Clubcommission Berlin und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung, das Zentrum für Nachhaltigen Tourismus und die Livekomm unterstützen das Projekt.

Fotos: (c) Karoline Kohle, Clubtopia.de

Musikfestivalportal konzertkalender.net jetzt online!

Konzertkalender.net - neue Festivalportal online

Portal für Musikfans und Festivalliebhaber aller Genres

Konzertkalender.net startet mit über 100 Festivals verschiedenster Genres und es werden immer mehr. Fehlt ein Festival? Kein Problem! Trage es einfach und kostenlos auf www.konzertkalender.net ein.
Finde Informationen, wie Ticketpreise, Vorverkaufsstarts und Genres zu deinem Lieblingsfestival oder entdecke neue Festivals. Die Veranstaltungskarte und die Eingrenzung nach Bundesländern helfen dabei, unbekannte Festivals ganz in deiner Nähe zu finden. In der Künstlerübersicht kann eingesehen werden, auf welchen Festivals eine Band oder ein Künstler demnächst auftritt. Nach kneipenkonzerte.de ist der Veranstaltungskalender für Festivals nun das nächste Onlineprojekt der funktion5 GmbH im Musikbereich.

Indoor oder Outdoor, eintägig oder mehrtägig, kostenlos, Hip-Hop oder Heavy Metal, von großen Festivals, wie Wacken oder Rock am Ring, bis zu hin zu kleinen, exotischen Festivals wie dem Fährmannsfest oder dem Heimatzoo Festival ist für jeden etwas dabei.

„Wir haben Wert auf eine übersichtliche und strukturiere Darstellung der Festivals, Künstler und Veranstaltungsorte gelegt und bauen unsere Seite stetig aus“, kommentiert Musikredakteur Lukas Fischer. Das Portal bietet Informationen zu Festivals und hilft dir dabei deine Tasche für den nächsten Festivalbesuch zu packen. Falls dann noch etwas für das nächste Festival fehlt, findest Du im Festivalshop das passende Produkt.

Weitere Informationen auf www.konzertkalender.net oder in den Sozialen Medien auf Facebook oder auf Instagram 

Popmusikförderung: Initiative Musik vergibt mehr als eine Mio. Euro an Musikprojekte

Popmusikförderung: Initiative Musik vergibt mehr als eine Mio. Euro an 78 Musikprojekte - Foto: MWA @ INI MU (Initiative Musik)

Die Initiative Musik fördert den musikalischen Nachwuchs aus Deutschland, sowohl im Inland als auch bei den ersten Schritten in ausländische Märkte. In der aktuellen Runde der KünstlerInnenförderung erhalten gleich 69 MusikerInnen oder Bands – gemeinsam mit Partnerunternehmen aus der Musikwirtschaft – finanzielle Unterstützung durch das deutsche Förder- und Exportbüro, wie die Initiative in einer Pressemeldung mitteilte. Daneben erhalten im Rahmen der Infrastrukturförderung weitere 9 Projekte eine Zusage.

Musikprojekte mit großem Potenzial

Die Auswahl der Projekte erfolgt durch eine zwölfköpfige Jury, in der auch der Komponist und Produzent Ralf Weigand mitwirkt. Er ist begeistert von den MusikerInnen, die in der 47. Förderrunde unterstützt werden. Auch Elke Kuhlen, Kulturmanagerin aus Köln, sieht in einer Vielzahl der Acts der aktuellen Runde viel Potenzial: „Planetoids aus Düsseldorf sind für mich die neuen Phoenix und Roosevelts in einer Band und ich tanze dazu im Schlafzimmer. Weiter hat mich die Leipziger Band Lassie mit ihrem Absurdismus und einer sehr gut gebuchten Tour begeistert.“

Infrastrukturförderung

Der Auf- und Ausbau von Strukturen für die Popularmusik in Deutschland steht im Fokus der Infrastrukturförderung des deutschen Förder- und Exportbüros. Unterstützt werden zum Beispiel Projekte, die günstige Rahmenbedingungen für KünstlerInnenaufbau und -entwicklung schaffen. Jurymitglied Stefanie Marcus vom Label Traumton Records zeigt sich dabei von den Exportaktivitäten des XJazz-Festivals überzeugt: „Mich freut besonders, dass die Jury beschlossen hat, das Berliner XJazz-Festival dabei zu unterstützen, ein internationales Festival-Netzwerk aufzubauen. Das XJazz hat in Berlin seit 2014 erfolgreich gezeigt, wie mit musikalischer Offenheit und Begeisterung ein insbesondere junges Publikum erobert werden kann. Grundsteine für ähnliche Veranstaltungen in Reykjavik, Istanbul, Ankara, Minsk und Tel Aviv sind gelegt und werden nicht zuletzt auch deutschen Newcomerbands in diesem Rahmen Auftritts- und Kooperationsmöglichkeiten im Ausland bieten.“

Gefördert werden auch der „Preis für Popkultur“, der im Oktober in Berlin verliehen wird, sowie der zweite Teil der „Studie zur Zukunft der Musiknutzung“. Beim Gemeinschaftsprojekt mehrerer Verbände und der Verwertungsgesellschaften der Musikwirtschaft wird untersucht, wie Musik aktuell und zukünftig entdeckt, gekauft und konsumiert wird.

Initiative Musik

Die Förderprogramme der Initiative Musik richten sich an professionelle KünstlerInnen und Musikunternehmen aus Deutschland. Die Initiative Musik hat in den vergangenen elf Jahren bereits über 3.300 Projekte von Rock bis Jazz unterstützt und so bei zahlreichen einzigartigen Karrieren zu Beginn einen wichtigen Beitrag geleistet. Unter den geförderten Musiker*innen sind z.B. AnnenMayKantereit, Bosse, Boy, Get Well Soon, Gurr, Fiva oder Mark Forster.

Die Projektmittel für die Programme der Initiative Musik stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung. Die Initiative Musik wird getragen von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und dem Deutschen Musikrat sowie finanziell unterstützt von GVL und GEMA.

Der Abgabeschluss für Anträge zur 48. Förderrunde ist der 8. Oktober 2019.

Foto: 100 Kilo Herz aus Sachsen-Anhalt, MWA @ INI MU (Initiative Musik)

Musikclubs in Hamburg: Zunehmend schwierigere Rahmenbedingungen

Das Hamburger Clubkombinat veröffentlichte seine Clubbilanz zu Hamburger Musikveranstaltungs-Orten

Gibt es wirklich ein Clubsterben, von dem immer mal wieder berichtet wird? Das Clubkombinat, ein Zusammenschluss der Club- und Veranstalterlandschaft in Hamburg, sammelt seit 2014 Daten zu den Musikbühnen der Hansestadt. Ende Februar wurde nun die Bilanz für das Jahr 2016/2017 veröffentlicht und verzeichnet einen Rückgang der Musicclubs um etwa 6 Prozent.

Berücksichtigt werden Schließungen, Neugründungen, Betreiberwechsel und Umzüge innerhalb der Hamburger Clublandschaft. Ein Musik-Club ist dabei laut Definition des VEreins ein Veranstaltungsort mit bis zu 1.000 Besuchern und mehr als 24 Musikveranstaltungen pro Jahr.
Während im Vergleichszeitraum 2014/2015 noch ein Zuwachs von neun Musikbühnen verzeichnet werden konnte, weist die aktuelle Berechnung einen Rückgang von acht Musikbühnen (ca. 5,7 Prozent) aus. Insgesamt stehen sieben Neugründungen und Programmausweitungen 15 temporären Programmpausen und dauerhaften Schließungen gegenüber.

Kein Clubsterben – aber erschwerte Bedingungen für Konzertveranstalter

Thore Debor, Geschäftsführer Clubkombinat Hamburg e.V., beunruhigt die Entwicklung: “In der Vergangenheit konnten wir durch gemeinsam mit Politik und Behörden entwickelte Maßnahmen wie z.B. die temporäre Erhöhung der Infrastrukturförderung und erste Projekte im Sanierungsfonds eine stabilisierende Wirkung auf die Situation der Hamburger Kulturbetriebe erzielen. Der jetzige Rückgang an Musikbühnen zeigt einmal mehr, wie notwendig der Einsatz für eine vielfältige Club- und Musiklandschaft in Hamburg ist .” Vor allem Faktoren wie Nachverdichtung,
Mieterverdrängung und kostspielige Auflagen seien laut Debor Gründe für den derzeitigenen Verlust an Musikspielstätten. Von einem Clubsterben, wie es in den Medien häufig zu lesen ist, spricht Debor aber noch nicht. Trotzdem merkt er an: “Die Rahmenbedingungen für Clubbetreiber verschärfen sich. Möchte Hamburg weiterhin eine der vielfältigsten und lebendigsten LiveMusikszenen in Deutschland beherbergen, bedarf es dringend zusätzlicher Unterstützung in den politischen Entscheiderkreisen”.

Hamburgs Musikszene: 20.000 Musikevents pro Jahr

2017 konnten erstmals über das Jahr laufende Veranstaltungsprogramme erfasst werden. Von den 103 Musikspielstätten, die bis Ende 2017 im Clubkombinat organisiert waren, wurden Veranstaltungsdaten von durchschnittlich 82 Musikclubs verzeichnet. Das Ergebnis waren 11.222 Veranstaltungen, davon 5.876 Konzerte (inkl. OpenStage; 52,4 Prozent) und 3.892 Parties (34,7 Prozent). Diese Ausgangswerte erlauben eine Prognose von hamburgweit ca. 20.000 Musikveranstaltungen pro Jahr, im Durchschnitt knapp 55 Veranstaltungen pro Tag.
Insgesamt existierten 2017 109 Musikclubs, die Live-Musik in Hamburg präsentierten. 78 Prozent dieser Musikclubs berechnen einen Eintritt für ihre Veranstaltungen. Die geschätzte Gesamtzahl aller Musikspielstätten inklusive Musikkneipen liegt bei über 140.

Weitere Infos:

Hier sind wir: Kneipenkonzerte.de

Kneipenkonzerte

Nun ist es soweit:
Was mit einer kleinen Community auf Facebook angefangen hat, soll nun mit Hilfe der Internetagentur Funktion5 zu einem großen Veranstaltungskalender mit kleinen Konzerten werden. Oder besser: mit großartigen Konzerten auf kleinem Raum.

Wir suchen Livemusik in Bars, Kneipen und kleinen Musicclubs. Gerne mögen wir Musik abseits vom Mainstream, Bands und Musiker mit eigenen Songs, die man selten im Radio hört, Newcomer und alte Hasen im Tourgeschäft. Livemusik aller Genres und Stilrichtungen finden in unserem Eventkalender Platz, egal ob Blues, Jazz, Folk, Rock, Pop, Funk… alles was gefällt und insbesondere, was auf kleinen Bühnen besonders gut kommt.

Trag die Tourtermine Deiner Band oder von befreundeten Musikern ein und werbe kostenlos für handgemachte Musik, die mehr Fans verdient hat. Anregungen zur Erweiterung unseres Veranstaltungskalenders nehmen wir gerne per Mail entgegen, auch Fotos und weitere Infos zu bereits eingetragenen Konzertterminen. In unserem Blog würden wir auch gerne über coole Locations und tolle Musiker und Bands berichten, schick uns Tourankündigungen, CD-Releases, Konzertberichte und Pressemeldungen einfach per Mail und bereichte in den Kommentaren von Deinen Erfahrungen vergangener Konzerterlebnisse!

Das Team von Kneipenkonzerte.de